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Eduard Künneke

 

 

 

Künneke, Eduard

geb. 27.1.1885 in Emmerich
gest. 27.10.1953 in Berlin (West)
Deutscher Operettenkomponist; der Vater der Schauspielerin Evelyn Künneke studierte Musikwissenschaften und Literaturgeschichte in Berlin und war Kompositionsschüler bei Max Bruch  (*1838, +1920). Er arbeitete am Neuen Operettentheater am Schiffbauerdamm als Korrepetitor und Chorleiter, bis er nach der Uraufführung seiner Oper Robins Ende (1909) am Nationaltheater in Mannheim großen Erfolg erzielte. Als Kapellmeister bei Max Reinhardt  komponierte er die Bühnenmusik für den "Faust II". Er schrieb über 20 Operetten, ferner Opern, Singspiele, Orchesterstücke, Lieder sowie Musik für Film und Funk. Seine eigentliche Leidenschaft galt jedoch der wissenschaftlichen Arbeit; so übersetzte er das angelsächsische Beowulf-Epos, wofür er von der Universität Marburg die Ehrendoktorwürde erhielt. Außerdem war Künneke Dr. med. und Dr. phil.
Werke u.a.: Wenn die Liebe erwacht (1920), Der Vetter aus Dingsda (1921), Glückliche Reise (1932).

 

 

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