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Steffen, geboren in Neuhaldensberg/ Sachsen studierte von 1946-53
in Berlin am Städtischen Konservatorium und an der Hochschule für
Musik Komposition (Heinz Tiessen) und Dirigieren, außerdem an der
Freien Universität Musikwissenschaft und Theaterwissenschaft. 1947-59
war er in Berlin als Chor- und Orchesterdirigent tätig. Später
erhielt er eine Professur (Musiktheorie) an der Hochschule der Künste,
Berlin. Nach seiner Eremitierung widmete er sich fast nur noch dem Komponieren.
Zu seinen musikalischen Vorbildern zählen neben Paul Hindemith und Bela
Bartok auch Arnold Schönberg und Anton Webern.
Steffens Hauptwerk, ,Die Botschaft", op.45, Oratorium für gem.
Chor, Kinderchor, zwei Sprecher, Orchester und Orgel mit den pazifistischen
Texten von Ingeborg Drewitz wäre für Aufführungen oder
Rundfunkproduktionen gerade 1995, zum 50. Jahrestag des Kriegsendes,
besonders geeignet. Dieses Werk wurde bereits mehrfach, u.a. unter der
Leitung von Peter Schwarz in Berlin erfolgreich aufgeführt. (Livemitschnitt
SFB vorhanden).
Steffen engagierte sich über 16 Jahre in verschiedenen Gremien
der Gema, war außerdem Auslandsreferent des Deutschen-Komponisten-Verbandes,
dessen Berliner Sektion für Ernste Musik er viele Jahre vorstand.
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