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Christoph Schambach (geb. 1963 in Glöwen in der Priegnitz)
,Herrlich komisch und prall aus dem Leben" kommentierte ein Kritiker
die Uraufführung von Christoph Schambachs ,Die Entdeckung des Vaters
bei gemäßigt leichter Gartenarbeit". Diese ,musikalische Szene"
unterhielt das in den Apollo-Saal der Berliner Staatsoper ,geströmte
Publikum mit heiterem Hintersinn und schwarzem Humor aufs köstlichste"
(Berliner Tagesspiegel). Auch die Berliner Morgenpost fand lobende Worte:
,ein kammermusikalischer Leckerbissen". So darf das Berliner Publikum auf
die Uraufführung in der Komischen Oper gespannt sein. ,Der Kyklop",
eine Komische Oper nach dem Satyrnspiel von Euripides komponierte Christoph
Schambach auf ein Libretto von Frank Bruder. Schambach gilt als ein bedeutendes
Talent der jüngeren Komponistengeneration und hat sich bisher vor
allem als Schauspielkomponist hervorgetan. Er gehört zu den wenigen
Künstlern, die noch in der DDR speziell dafür ausgebildet worden
waren. Über die Schauspielschule kamen dann auch die ersten Aufträge,
bis er am Deutschen Theater landete. Dort ist er nun sozusagen ,Hauskomponist",
womit er sich in einer Traditionslinie mit anderen bekannten Ries &
Erler- Komponisten (u.a. Heinz Tiessen und Mark Lothar) befindet. Seine
Musik kann im Stil als gemäßigte Moderne bezeichnet werden.
Sie macht Anleihen bei Mozart, Händel und Lortzing, findet aber gleichzeitig
einen sehr eigenen und farbigen Ausdruck. Dazu verwendet der Komponist
originelle Mittel, wie z.B. verfremdende Effekte in den Stimmen.
Derzeit arbeitet Christoph Schambach an einer großen 5sätzigen
Sinfonie mit gemischem Chor.(1997)
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