Passwort vergessen?

  •  
  • Zum Shop
  • |
  • Anmelden schließen
  •  


    • Startseite
      • Willkommen
    • Aktuelles
      • Aufführungen
      • Ankündigungen/Tipps
      • Neuerscheinungen
      • Neue CDs DVDs
    • Über Ries & Erler
      • Geschichte
    • Themen
      • Instrumental- und Orchestermusik
      • Stummfilmmusik
      • Unterrichtswerke
      • Musik für Kinder- und Familienkonzerte
      • Opern
    • Komponisten / Autoren
      • A-E
        • Sinem Altan
        • Detlef Bensmann
        • Boris Berchtein
        • Theodor Berger
        • Carsten-Stephan Graf von Bothmer
        • Peter Michael Braun
        • Walter Braunfels
        • Heribert Breuer
        • Benedikt Brydern
        • Taras Bujevski
        • Gustav Bumcke
        • Theodor Burkali
        • Hans Chemin-Petit
        • Max Deutsch
        • Anton Eberl
        • Ramin Entezami
        • Dietrich Erdmann
        • Eduard Erdmann
        • Friedrich Ernst Fesca
        • Maria Baptist
      • F-H
        • Friedrich Ernst Fesca
        • Gerhard Frommel
        • Wilhelm Furtwängler
        • Vladimir Genin
        • Harald Genzmer
        • Joachim Gies
        • Peter Gotthardt
        • Friedemann Graef
        • Berndt Heller
        • Niels Frédéric Hoffmann
        • Ralf Hoyer
        • Gottfried Huppertz
      • I-M
        • Helmut Imig
        • Wolfgang Jacobi
        • Elena Kats-Chernin
        • Richard Rudolf Klein
        • Jo Knümann
        • Eduard Künneke
        • Fabian Künzli
        • Tanja Langer
        • Mark Lothar
        • Jan Móry
        • Dorothea Mader
        • Pandit Kamalesh Maitra
        • Edmund Meisel
        • Gabriela Moyseowicz
      • N-R
        • Gisbert Näther
        • Ewelina Nowicka
        • George Onslow
        • Tedi Papavrami
        • Hans Pfitzner
        • Emil Nikolaus von Reznicek
        • Monica Riedel
        • Ferdinand Ries
        • Hans Rott
        • Rainer Rubbert
      • S-Z
        • Rodolphe Schacher
        • Christoph Schambach
        • Hans Schanderl
        • Mark Andreas Schlingensiepen
        • Hanning Schröder
        • Heinz Schubert
        • Bernd Schultheis
        • Gordon Sherwood
        • Louis Spohr
        • Wolfgang Steffen
        • Frank Strobel
        • Karl Heinz Taubert
        • Tina Ternes
        • Heinz Tiessen
        • Felix Treiber
        • Siegfried Wagner
        • Felix Weingartner
        • Johann Wilhelm Wilms
        • Gerhard Winkler
        • Klaus Wüsthoff
        • Ruth Zechlin
        • Wolfgang Zeller
        • Grete von Zieritz
        • Hermann Zilcher
    • Nützliches
      • Händlerverzeichnis
      • Links
    • Kontakt

    Hanning Schröder

    (4.7.1896-16.10.1987)

    Der gebürtige Rostocker und Wahl-Berliner Hanning Schröder wurde 1896 geboren. Seine Biographie wurde durch die bewegte Geschichte unseres Jahrhunderts geprägt. Als junger Soldat erlebte er den Ersten Weltkrieg, zur Zeit der Weimarer Republik studierte er zunächst Medizin, dann Musik. Einige seiner Werke hatten bereits in den Konzertsälen von Freiburg, Jena, Rostock und Berlin Anerkennung gefunden, er war als Bratscher in Orchestern und in Kammermusikensembles (u.a. im Havemann-Ouartett und im Harlan-Trio mit Peter Harlan und seiner späteren Frau Dr. Cornelia Auerbach) erfolgreich, als ihm 1 935 das Berufsverbot erteilt wurde "Besuch" von der Gestapo, Bespitzelung und ständige Bedrohung aufgrund seiner Kompositionen von Arbeiterliedern in Kontakt mit Hanns Eisler und aufgrund der Tatsache, daß er sich nicht von seiner Frau Jüdischer Abstammung trennte, erschwerten sein Leben erheblich und machten ihm das Komponieren unmöglich.

    Nach Jahren der Angst und Entbehrung engagierte sich Schröder im entstehenden Kulturbetrieb der DDR (er leitete die Sektion Kammermusik Im Ostberliner Verband deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler, lebte und musizierte aber im Westteil der Stadt, so daß ihm im Osten vorgeworfen wurde, er engagiere sich zu stark "drüben". Dasselbe wurde ihm nach dem Mauerbau im Westen vorgeworfen. Doch konnte sich seine Musik dennoch vor allem im Westteil Berlins in den 60er und 70er Jahren erneut durchsetzen.

    Er erhielt Kompositionsaufträge z.B. von den Berliner Festwochen und wurde von einigen engagierten Künstlern zu Gehör gebracht (u.a. von den Berliner Philharmonikern, vom Kreuzberger Streichquartett, von Marianne und Wolfgang Boettcher, Peter Schwarz und von der "Gruppe Neue Musik").

    Seine Kompositionen überzeugen mit ihrer Klarheit und Transparenz im Ausdruck und einer Konzentration auf das Wesentliche, die an Anton Webern erinnert. Mit der Zwölftonmusik setzte sich Schröder ebenso wie mit anderen Schulen auseinander, er schuf aber stets sehr eigenständige Werke fernab von jeglichem Epigonentum. Er komponierte bevorzugt für den eigenen Gebrauch, d.h. Kammermusik mit einem Schwerpunkt auf der Bratsche. Nicht nur hierin war ihm Hindemith eine verwandte Seele, sondern auch im Tonfall seiner Musik. Ein weiteres Kennzeichen von Schröders musikalischer Sprache geht auf den Einfluß von Willibald Gurlitt zurück, der ihn in Freiburg in den 70er Jahren an die Alte Musik heranführte (u.a. Josquin de Pres) und deren Linearität immer wieder als prägendes Stielement in Schröders Kompositionen auftaucht.

    Seine Musik verdient ohne Frage vermehrte Beachtung anläßlich des Andenkens an seinen 100. Geburtstag und wir begrüßen, daß im Jahr 1996 verschiedene Porträt-Konzerte mit seinen Werken stattfinden werden.


    Kaufmaterial(Shop)

    Leihmaterial

    Leihmaterial(Shop)

    Leihmaterialanfrage

    Online Ansicht

    Musik für Film, TV und Werbung

    Downloads

    Musikverlag Ries & Erler | Inh.: Andreas Meurer | verlag@rieserler.de | Telefon: +49 (0)30 - 825 10 49 | Telefax: +49 (0)30 - 825 97 21

    Versand & Lieferung | Datenschutz | AGB | Widerruf | Impressum